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Bahnpreise steigen vergleichsweise langsam

Die Verbraucherpreise für Verkehr sind in den vergangenen Jahren deutlich schneller gewachsen als die Lebenshaltungskosten in Deutschland insgesamt. Nach den neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Lebenshaltungskosten der Deutschen 2013 bezogen auf 2010 um rund 7 Prozent, während die Verbraucher für Flugtickets (plus 20 Prozent), Pkw-Kraftstoff (plus 11 Prozent) und Bahntickets (plus 10 Prozent) deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten.

Dass die Eisenbahn im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern niedrigere Preisaufschläge zu verbuchen hat, nannte die Allianz pro Schiene „überraschend“. „Der regelmäßige Aufschrei, wenn die Ticketpreise bei der Eisenbahn zum Fahrplanwechsel steigen, verzerrt offenbar die Wahrnehmung der Verbraucher. Schließlich haben die Aufschläge bei Flugpreisen oder beim Pkw keinen vergleichbaren Stichtag“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. Flege verwies auf den VCD-Bahntest vom Dezember 2013, der für grenzüberschreitende Reisen großflächig Bahn- und Flugpreise verglichen hatte. „Die Daten des Statistischen Bundesamtes und die Ergebnisse des VCD passen ins Bild: Die Bahn gilt zu Unrecht als teuer“, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.

Quelle: Allianz pro Schiene

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