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Quelle: Deutsche Bahn

DB-Teststrecken für Lärmschutztechniken

(Berlin, 28. April 2016) Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) startet in Kooperation mit der Deutsche Bahn die „Initiative Lärmschutz-Erprobung neu und anwendungsorientiert“ (I-LENA). In der von April 2016 bis Ende 2020 laufenden Initiative erhalten Entwickler und Hersteller von Lärmschutztechniken erstmalig die Möglichkeit, ihre Innovationen auf zwei Strecken der DB im Praxiseinsatz zu erproben. Die Kosten trägt das BMVI.

„Gemeinsam mit Entwicklern und Herstellern bringen wir Lärmschutz-technologien aus den Laboren direkt ans Gleis. Wir schaffen in Bayern und Brandenburg Innovationskorridore für modernen Lärmschutz. Hier können Ideen, Prototypen und Produkte im Realbetrieb umgesetzt, getestet und weiterentwickelt werden. Dafür stellen wir mehr als 5 Millionen Euro bereit“, so Bundesverkehrsminister Dobrindt.

Bei allen angenommenen Vorschlägen übernimmt das BMVI auch die Kosten für die Erprobungszulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) sowie den Einbau der zu erprobenden Technik an Teststrecken. Darüber hinaus werden die Messungen während der Testphase und der Rückbau der Technik nach Abschluss der Testphase finanziert. Die Testabschnitte befinden sich auf den Strecken Frankfurt/Oder–Cottbus und München–Regensburg.

Im Rahmen der Initiative erhält jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seine Lärmschutztechnologien einzubringen. Die Vorschläge werden durch Experten des EBA und der DB nach festgelegten Kriterien geprüft. Technologien, deren Wirksamkeit sich in der Praxis bestätigt hat, werden in das einschlägige Regelwerk der DB AG und somit in das Lärmschutzportfolio der Deutschen Bahn aufgenommen.

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