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Deutsche Bahn geht gegen Metalldiebe vor

Die Deutsche Bahn hat einen starken Anstieg von Buntmetalldiebstählen zu verzeichnen. Im Jahresvergleich 2009 zu 2010 wurden 40% Prozent mehr Taten registriert. Besonders betroffen ist der Osten Deutschlands. Der hohe Anstieg in den neuen Bundesländern wird auf die einerseits geringer ausgelastete Verkehrsinfrastruktur und andererseits auf die Nähe zu Osteuropa zurückgeführt.

Mit neuen Konzepten geht die DB jetzt gegen die Metalldiebstähle vor. „Wir haben ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt, um den Kriminellen die Arbeit schwieriger zu machen“, sagte Prof. Gerd Neubeck, Leiter der Konzernsicherheit der DB. Zu den Maßnahmen gehören der verstärkte Einsatz von Sicherheitspersonal in Uniform und zivil. Zusätzlich ist auch eine Kennzeichnung von Kabeln zum Beispiel in Form von sogenannter „künstlicher DNA“ angedacht sowie der Einsatz anderer für Täter unsichtbarer Markierungsmethoden von Kabeln und Buntmetallen.

Buntmetalldiebstahl ist für die Täter mit hohem Risiko verbunden. Von den Oberleitungen der Bahn geht eine lebensgefährliche Spannung von 15.000 Volt aus. Zudem ist das Risiko überführt zu werden statistisch sehr groß. „Im Jahr 2010 wurden 500 Täter ermittelt oder auf frischer Tat ertappt. Jeder fünfte Täter geht also ins Netz“, so Neubeck weiter.

Quelle: Deutsche Bahn AG

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