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Deutsche Bahn setzt im Kampf gegen Metalldiebstahl auf künstliche DNA

Die Deutsche Bahn setzt im Kampf gegen Metalldiebstahl in Mitteldeutschland jetzt auch auf künstliche DNA. In Leipzig hat die DB heute mit der entsprechenden Markierung begonnen. „Wir markieren Kabel oder andere Metallteile mit künstlicher DNA, damit sie sich leichter als Diebesgut identifizieren lassen. Der Weiterverkauf gestohlener Kabel wird damit unmöglich, denn auf dem Schrottplatz können wir jederzeit die Täter ermitteln. Damit machen wir den Kriminellen die Arbeit deutlich schwerer“, sagte Prof. Gerd Neubeck, Leiter der Konzernsicherheit der DB.

Ziel ist es, insbesondere in Schwerpunktregionen wie Sachsen und Sachsen-Anhalt effektive Maßnahmenpakete gegen Metalldiebstahl umzusetzen. Dabei stehen neben der sichtbaren Kennzeichnung unsichtbare Markierungsmethoden mit künstlicher DNA sowie der verstärkte Einsatz von Sicherheitspersonal oder die Aufklärung von Altmetallhändlern im Mittelpunkt. Neubeck: „Kabeldiebstahl wird sich im Raum Leipzig wie auch schon jetzt in vielen Teilen Mitteldeutschlands nicht mehr lohnen. Das Täterrisiko der Überführung ist mit der neuen Technik enorm gestiegen.“

Die Markierung von Kabeln mit künstlicher DNA ist für das bloße Auge nicht sichtbar. Die Substanz lässt sich nur mit UV-Licht (Schwarzlicht) nachweisen.

Quelle : Deutsche Bahn

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