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Schiene fällt hinter Straße und Wasserstraße zurück

Mehr Geld brauchen alle. Bei der Straße hat der Bund seit 2006 rund 50 Prozent mehr investiert. Bei der Schiene war es ein Zuwachs von zwei Prozent. Eine "deutliche Aufstockung" sieht anders aus.

Die staatlichen Investitionen in den Erhalt der Bundesfernstraßen sind im Zeitraum von 2006 bis 2013 um 50 Prozent gestiegen. Bei den Bundeswasserstraßen investierte der Bund sogar 86 Prozent mehr, während die Ausgaben bei den Bundesschienenwegen im selben Zeitraum lediglich um zwei Prozent wuchsen. Das geht aus Zahlen der DB Netz und aktuellen Antworten der Bundesregierung auf zwei parlamentarische Anfragen hervor.

Die Allianz pro Schiene begrüßte die Tatsache, dass der Bund bei allen Verkehrsträgern in den vergangenen Jahren mehr Geld für den Erhalt der Infrastruktur bereit gestellt habe. „Wir stellen allerdings mit Besorgnis fest, dass der Bund in den Erhalt der Schieneninfrastruktur lediglich zwei Prozent mehr investiert als vor sieben Jahren, während beim Erhalt der Bundeswasserstraßen mit plus 86 Prozent und der Bundesfernstraßen mit plus 50 Prozent offenbar ein Umdenken der Politik eingesetzt hat“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Freitag in Berlin. „Diese Ungleichheit ist umso schlimmer, als das bisherige Mittelniveau bei der Schiene absolut nicht ausreicht.

Quelle: Allianz pro Schiene / Deutsche Bahn AG

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