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Wirtschaft wehrt sich gegen Metalldiebstahl

Die deutsche Wirtschaft verstärkt den Druck auf Metalldiebe. 2012 gründeten die drei großen Infrastrukturbetreiber Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, RWE sowie der Verband Deutscher Metallhändler in Berlin eine Sicherheitspartnerschaft. Diese ist nun seit Juni 2013 Mitglied im Europäischen Projekt Pol Primitt, einem Zusammenschluss der Polizeien europäischer Staaten im Vorgehen gegen die Metallkriminalität. In Deutschland will das Bündnis Standards bei der künstlichen DNA schaffen, um die Ermittlungsarbeit zu erleichtern. Dabei setzen sich die Unternehmen für ein nationales Lagebild zur Metallkriminalität ein.

Während sich die Schäden vor dem gemeinsamen Engagement der Infrastruktur steil nach oben entwickelt und von 2010 zu 2011 nahezu verdoppelt haben, ist es dem Bündnis jetzt bereits gelungen, diesen Trend umzukehren. Wurde zum Beispiel bei der DB im Jahr 2011 noch eine Schadenssumme von etwa 20 Millionen Euro ermittelt, 2012 lag der Schaden mit 17 Millionen Euro bereits deutlich niedriger.

Kernstück der Zusammenarbeit in der Sicherheitspartnerschaft bildet ein neues elektronisches Frühwarnsystem. Die Mitglieder sammeln gemeinsam Informationen aus Metalldiebstählen und tauschen diese untereinander aus.

Quelle: Deutsche Bahn

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